Jugendliche (13 bis 18 Jahre)
Zwischen dem 13. und 18. Lebensjahr liegt das bleibende Gebiss in der Regel vollständig vor. Vor allem sollten nun die Kauflächen der Backenzähne geschützt werden.
Als Jugendlicher empfindet man die tägliche gründliche Zahnpflege wahrscheinlich als relativ unspektakulär, weil viele andere Dinge wichtiger erscheinen.
Wer in diesen Jahren allerdings bei der Zahnhygiene spart, bereut die Folgen unter Umständen sein ganzes Leben lang. Deshalb macht es Sinn, die etwa zehn Minuten täglich in die sorgfältige Zahnpflege zu investieren, anstatt später darunter zu leiden, es nicht getan zu haben!
Bei der Ernährung treffen Jugendliche ihre eigenen Entscheidungen und wählen dabei häufig zahnschädigende Produkte, wie Süßigkeiten, Kartoffelchips, Cola, Limonaden usw. am liebsten aus. Diese "Sünden im Sinne der Karies" sind bei passender Zahnhygiene kein Problem. Dennoch tun gesunde Lebensmittel zumindest nicht weh und sollten auch ihren Platz im Speiseplan finden. Schließlich befindet sich der Körper noch im Wachstum.
Weitere wertvolle Tipps zum Thema zahngesunde Ernährung erhalten Sie hier.
Erwachsene (18 bis 55 Jahre)
Beim erwachsenen Menschen steht nicht so sehr die Kariesvorbeugung im Mittelpunkt der zahnärztlichen Behandlung, sondern eher Probleme mit Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen, Mundschleimhautveränderungen, aber auch funktionelle Störungen wie Zähnepressen oder -knirschen.
Als Erwachsener ist man selbst für seine Mundhygiene und den Zustand der Zähne verantwortlich.
Obwohl man eigentlich genau weiß was zu tun ist, damit Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben oder werden, verleiten Alltag und Stress dazu, sich nicht regelmäßig oder rechtzeitig daran zu halten. Auch wenn es manchmal schwer fällt: überwinden Sie den „inneren Schweinehund“ und reinigen Sie Ihre Zähne sorgfältig, mindestens zweimal täglich, am besten mit Fluoridhaltiger Zahnpasta. Sie beschleunigt die Remineralisation.
Rauchen gefährdet die allgemeine Gesundheit, also auch die Gesundheit der Zähne.
Wer trotzdem nicht auf das Rauchen verzichten kann/will, erhöht mit mehr als zehn Zigaretten täglich, das Risiko auf Parodontitis (Zahnfleischentzündung) um ein Zwei- bis Dreifaches gegenüber einem Nichtraucher. Auch die Heilungschancen nach einer Behandlung sind schlechter.