Senioren (ab 65 Jahren)

Gesunde Zähne - auch im Alter








Bei dieser Altersgruppe treten vorwiegend Probleme wie Wurzelkaries, Zahnabrasionen ("Abschleifen" der Kaufläche), Zahnbetterkrankungen oder Probleme mit Zahnersatz und der Mundschleimhaut auf.

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist eine gute prothetische Versorgung älterer und alter Menschen unverzichtbar.
Denn Probleme mit der Prothese verursachen Kaustörungen, die sich unmittelbar negativ auf die Ernährung auswirken. Dies wiederum führt dann meist zu Mangelernährung, da zum einen zu wenige Mineralien und Vitamine aufgenommen werden und zum anderen der Energiebedarf nicht ausreichend gedeckt ist.

Nicht nur Lebensqualität, sondern sogar Lebensdauer sind also wesentlich abhängig von einer guten Zahnprothese.

Weitere wertvolle Tipps zum Thema zahngesunde Ernährung erhalten Sie hier.

Eine regelmäßige und sorgfältige Mundhygiene ist selbstverständlich auch für Gebissträger dringend notwendig. Gründliche Pflege schützt außerdem eigene, noch vorhandene Zähne, die eventuell wichtige Stützfunktionen für den Zahnersatz wahrnehmen.

Tipps zu den Dritten

Für den Erhalt der dritten Zähne ist eine regelmäßige und gründliche Pflege von großer Bedeutung. Dazu gibt es drei Grundregeln:

1. Die Prothese nach jeder Mahlzeit unter fließendem Wasser abspülen.
2. Einmal täglich (morgens oder abends) den Zahnersatz mit einer Zahn- oder Prothesen-
bürste und Zahnpasta oder einem speziellen Prothesen-Reinigungsmittel säubern.
3. Auch nachts, sollten die dritten Zähne lieber im Mund bleiben, statt ins Glas zu wandern.

Für zusätzliche Reinigungsmöglichkeiten fragen Sie bitte Ihren Zahnarzt!

Prothesenpflege








Mundtrockenheit

Ältere Menschen leiden häufig unter Mundtrockenheit, aufgrund bestimmter Medikamente oder Allgemeinerkrankungen. Genügend Speichel ist aber äußerst wichtig: Er erleichtert das Sprechen, fördert die Selbstreinigung der Zähne und unterstützt die Haftung einer Prothese.
Es hilft in der Regel, mehr Flüssigkeit über den Tag hinweg aufzunehmen: etwa zwei bis drei Liter - am besten Mineralwasser. Gegebenenfalls können Sie sich auch bei Ihrem Arzt erkundigen, ob durch den Wechsel von Medikamenten, eine Verminderung des Speichelflusses verhindert werden kann.


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